Bondi distanziert sich von der missglückten Veröffentlichung der Epstein-Akten | First Thing
Die ehemalige Generalstaatsanwältin erklärte, dass ihr erwarteter Nachfolger, Todd Blanche, für das kontroverse Verfahren verantwortlich war. Außerdem: Warum sind 80 % der US-Verbraucher wütend?
Guten Morgen. In einer Anhörung vor dem House Oversight and Reform Committee erklärte die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi gegenüber den Gesetzgebern, dass Todd Blanche, der Mann, den Donald Trump als ihre Nachfolge vorgesehen hat, „verantwortlich“ für den kontroversen Umgang des US-Justizministeriums mit dem Fall Jeffrey Epstein war. Sie sagte zudem, sie sei „nicht sicher über das Ausmaß“, in dem Trump über die Verbrechen von Epstein und Ghislaine Maxwell Bescheid wusste, bevor diese öffentlich wurden.
In ihrer Einleitung verteidigte Bondi den Umgang des Justizministeriums mit den Unterlagen unter ihrer Führung und versuchte, sich von der Veröffentlichung und Prüfung der Akten zu distanzieren. Sie gab an, nicht „jeden Aspekt“ der Bemühungen des Justizministeriums geleitet zu haben, sondern dass Blanche die Aufsicht darüber hatte. Sollte Blanche von Trump offiziell als dauerhafter Generalstaatsanwalt nominiert werden, wäre eine Bestätigung durch den US-Senat erforderlich.
Warum steht die Veröffentlichung der Akten unter Beobachtung? Mehrere Gesetzgeber sowie Überlebende von Epsteins Missbrauch haben einige Maßnahmen des Ministeriums kritisiert und Bedenken über bestimmte Schwärzungen sowie die Offenlegung sensibler personenbezogener Informationen in den Akten geäußert. Bondi räumte ein, dass es bei der Veröffentlichung „Schwärzungsfehler gab“, fügte jedoch hinzu: „Seit dem ersten Tag dieses Prozesses hat sich dieses Ministerium für Rechenschaftspflicht und Transparenz eingesetzt.“
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Quellen und Zitate
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