Japan treibt Gesetzgebung für ersten zentralisierten Spionagedienst seit dem Zweiten Weltkrieg mit Unterstützung des FBI voran
- Japans Premierministerin Sanae Takaichi treibt eine Gesetzgebung voran, um den ersten zentralisierten Geheimdienst des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg zu gründen. Dabei soll das Cabinet Intelligence and Research Office (CIRO) angesichts zunehmender Spionage- und Cyberbedrohungen aus China und Russland in ein Zentrum für Analysten, Technologen und Operative umgewandelt werden.
- Das FBI hat den Plan unterstützt, wobei Beamte die Unterstützung der USA für Tokio in den Bereichen Cybersicherheit, Kontraspionage, Spionageabwehr und Terrorismusbekämpfung signalisierten, um Japans fragmentierte Geheimdienststruktur zu beheben.
- Die Behörde könnte bereits im Juli 2026 betriebsbereit sein, sofern das Haus der Räte zustimmt; sie wird voraussichtlich mit etwa 700 Mitarbeitern starten und durch die Integration von Talenten aus dem Regierungs- und Privatsektor schnell wachsen.
- Diese Entwicklung ist von Bedeutung, da sie darauf abzielt, Japans Fähigkeit zur Bekämpfung von Operationen in der sogenannten „Grauzone“ zu verbessern und die Sicherheitsbündnisse im indopazifischen Raum zu stärken.
Quellen und Zitate
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