Myanmar-Militär verschärft Vorgehen gegen Pro-Demokratie-Aktivisten angesichts regionalen Drucks
• Die Militärjunta von Myanmar hat in der vergangenen Woche bei koordinierten Razzien in Yangon, Mandalay und anderen Großstädten 156 Pro-Demokratie-Aktivisten verhaftet und damit eine Kampagne verschärft, durch die seit dem Putsch von 2021 über 3.000 politische Gefangene inhaftiert wurden. • Der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) gab eine Erklärung ab, in der er „ernste Besorgnis“ über die Verhaftungen äußerte und zu einem Dialog aufrief; die Erklärung sah jedoch keine Sanktionen oder diplomatischen Konsequenzen vor. • Aktivistennetzwerke berichten von Foltervorwürfen in Haftanstalten und eingeschränktem Zugang zu rechtlicher Vertretung, was internationale Menschenrechtsorganisationen dazu veranlasste, eine unabhängige UN-Untersuchung zu fordern.
cnn.com