Bild: ScienceDailyWissenschaftler entdecken 2,3 Millionen alte DNA-Regulationssequenzen, die in Pflanzen über 400 Millionen Jahre konserviert wurden
Forscher des Cold Spring Harbor Laboratory (CSHL) und globale Partner haben mithilfe eines neuen Computer-Tools namens Conservatory über 2,3 Millionen konservierte nicht-kodierende Sequenzen (CNSs) in 314 Pflanzengenomen von 284 Arten identifiziert. Diese antiken „DNA-Schalter“ entstanden, bevor sich Blütenpflanzen vor mehr als 400 Millionen Jahren von ihren nicht blühenden Vorfahren trennten, wobei einige mittels Gen-Editing als essenziell für Entwicklungsfunktionen bestätigt wurden. Die Entdeckung bietet einen umfassenden Atlas der Pflanzenbiologie und unterstützt Züchter dabei, Trockenheit und Nahrungsknappheit durch die Feinabstimmung von Merkmalen zu bekämpfen. Zachary Lippman vom CSHL beschrieb dies als „ein neues Fenster in die Evolution des Lebens über Äonen hinweg“.
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