„Ein Symbol des Widerstands“: Der Kampf um das Baumhaus im Niemandsland an der Berliner Mauer
• Unterstützer befürchten, dass das Bauwerk als Sicherheitsrisiko abgerissen werden könnte, und wollen es zu Ehren seines türkischen Erbauers in ein Denkmal für die ausländischen Gastarbeiter der Nachkriegszeit verwandeln. • Manchmal laufen die Ströme der Geschichte an einem einzigen Punkt zusammen. In Berlin ist einer dieser faszinierendsten Orte eine kleine Verkehrsinsel mit einem liebevoll gepflegten Garten und einem baufälligen zweistöckigen Gebäude namens „Baumhaus an der Mauer“. • Im Jahr 1983 suchte Osman Kalin, ein türkischer „Gastarbeiter“, in seinem durch die Berliner Mauer gespaltenen Stadtviertel nach einem Stück Erde, um Zwiebeln, Knoblauch und Gurken zu pflanzen. Direkt vor seiner Haustür im Bezirk Kreuzberg befand sich ein Stück Niemandsland neben der Betonmauer und dem Stacheldraht. Obwohl es in West-Berlin lag, bedeutete die Logik des Kalten Krieges, dass das Grundstück offiziell dem kommunistischen Osten gehörte.
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