Brasiliens Atlantischer Regenwald verzeichnet niedrigste Entwaldungsrate seit 40 Jahren
Umweltschützer begrüßen den Rückgang, warnen jedoch, dass aufgeweichte Gesetze die Gewinne zunichtemachen könnten
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Umweltschützer begrüßen den Rückgang, warnen jedoch, dass aufgeweichte Gesetze die Gewinne zunichtemachen könnten
theguardian.com• Der brasilianische Präsident kündigte am Montag eine umfassende Durchsetzungsinitiative gegen illegale Abholzung und Landbesetzungen im Amazonas an, wobei 5.000 zusätzliche Bundesagenten in Schutzgebiete entsandt werden. • Die Regierung hat sich verpflichtet, die Entwaldungsraten in den nächsten zwei Jahren durch Satellitenüberwachung und strafrechtliche Verfolgung organisierter Schmuggelnetzwerke um 80 Prozent zu senken. • Umweltgruppen und das US-Außenministerium lobten das Versprechen als bedeutenden Schritt in Richtung der Klimazusagen, während Skeptiker auf Herausforderungen bei der Durchsetzung in entlegenen Regionen hinwiesen.
nytimes.com• Brasiliens Umweltministerium stellte am 18. April eine fünfjährige Initiative in Höhe von 2 Milliarden Dollar vor, um illegalem Einschlag und der Entwaldung im Amazonas entgegenzuwirken, wobei 5.000 zusätzliche Beamte für den Umweltschutz eingesetzt werden. • Satellitendaten vom März 2026 zeigten laut dem Amazon Surveillance System einen Anstieg des Waldverlusts um 22 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, getrieben durch die Ausweitung der Viehhaltung und illegalen Bergbau. • Der Plan umfasst die Anerkennung von Landrechten indigener Völker sowie gemeinschaftsbasierte Anreize für den Naturschutz, was eine bedeutende Abkehr von früheren politischen Maßnahmen darstellt, die den Schutz geschwächt hatten.
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