Fremde im eigenen Land: Von Trumps Amerika deportierte Mexikaner finden Zuflucht in „Little LA“
• Mit zahlreichen Arbeitsplätzen und gemeinschaftlicher Unterstützung ist ein Viertel von Mexico City zu einem Zufluchtsort für Menschen geworden, die einen Großteil ihres Lebens in den USA verbracht haben. • Mit seinen breiten Alleen voller hoher Palmen, seinen malerischen Cafés und traditionellen Cantinas sowie dem Mix aus Englisch und Spanisch, der auf der Straße gesprochen wird, versprüht das Viertel Tabacalera in der Innenstadt von Mexico City ein gewisses US-Flair – so sehr, dass es als Little LA bekannt geworden ist. • Bei dem Spitznamen geht es jedoch um mehr als nur das äußere Erscheinungsbild. In den letzten Jahren ist dieser Teil der Metropole zu einem Zufluchtsort für viele aus den USA deportierte Mexikaner geworden, insbesondere für diejenigen, die Jahre oder Jahrzehnte jenseits der Grenze lebten und für die sich Mexiko wie ein fremdes Land anfühlt. In Little LA haben sie einen vertrauteren Ort gefunden, an den sie dazugehören.
theguardian.com