Protokolle der Federal Reserve offenbaren geteilte Ansichten zum Zeitplan für Zinssenkungen; Inflationsdebatte verschärft sich
• Die Federal Reserve veröffentlichte die Protokolle ihrer geldpolitischen Sitzung vom 16. April, die interne Meinungsverschiedenheiten über den angemessenen Zeitplan für Zinssenkungen offenbaren, wobei mehrere Gouverneure hinterfragten, ob die Inflation ausreichend gesunken ist, um kurzfristige Senkungen zu rechtfertigen. • Die „Hawks“ im Gremium äußerten die Besorgnis, dass verfrühte Zinssenkungen den Preisdruck erneut entfachen könnten, während die „Doves“ argumentierten, dass ein Verharren bei 5,5 % das Risiko berge, Wachstum und Beschäftigung unnötig einzuschränken, was die Bühne für eine kontroverse Abstimmung am 2. Mai bereitet. • Die Marktreaktionen auf die Protokolle waren gemischt; Bond-Futures preisten nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 28 % für eine Zinssenkung bis Juli 2026 ein (gegenüber 35 % vor der Veröffentlichung), während Aktienindex-Futures aufgrund der Erwartung länger anhaltend hoher Zinsen um 0,6 % zurückgingen.
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