Kongress verabschiedet 45‑tägige Verlängerung des Gesetzes zur Überwachung ohne richterliche Anordnung vor Reformdebatte
• Der US-Kongress hat eine 45‑tägige Übergangsverlängerung eines umstrittenen Gesetzes verabschiedet, das Überwachungsbefugnisse ohne richterliche Anordnung gemäß Section 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act gewährt und den Gesetzgebern mehr Zeit gibt, über Einschränkungen der Massendatenerfassung zu debattieren. • Die Verlängerung verhinderte knapp ein automatisches Auslaufen des Überwachungssystems, das laut Geheimdienstvertretern etwa die Hälfte der Terrorismusbekämpfungs- und Spionageabwehroperationen der National Security Agency stützt. • Bürgerrechtsorganisationen kritisierten die kurzfristige Lösung und argumentierten, dass die US-Regierung weiterhin riesige Mengen digitaler Kommunikation von Amerikanern ohne individuelle richterliche Anordnungen sammelt, während das Weiße Haus den Kongress drängte, die vollen Befugnisse gemäß Section 702 wiederherzustellen.
washingtontimes.com

