Hot Mess und Acid’s Reign: Die Romcom und das Queer-Cabaret, die die Klimakrise beleuchten
Eine blühende neue Welle des Musiktheaters untersucht das Schicksal des Planeten mit einem spielerischen und hoffnungsvollen Ansatz. • Die Erde ist eine Single-Frau mit viel zu geben; die Menschheit ist ein charismatischer Bad Boy, der sich als chronischer Nehmer entpuppt. • Ihre toxische Beziehung wird in Hot Mess erzählt, einem Musical von Jack Godfrey und Ellie Coote, das sowohl als exzentrische Romcom mit breiter kommerzieller Anziehungskraft als auch als ernsthafte Analogie für unseren Missbrauch des einst fruchtbaren, nun erschöpften Planeten funktioniert. • Nach einem großen Erfolg beim Edinburgh Fringe im letzten Sommer wird es nun in London aufgeführt und steht an der Spitze eines neu entstehenden Genres von Musicals über die Umweltkrise. • Das Stück The Boy Who Harnessed the Wind der RSC nutzt exuberante Songs und Tänze für die wahre Geschichte eines Teenagers, der in Malawi, einem von Dürren geplagten Land, eine Windturbine aus einem alten Fahrrad baut. • Bryony Kimmings’ Bog Witch ist eine One-Woman-Show mit Musik und Stand-up über das Elend des Planeten, während in New York das Folk-Pop-Musical Dear Everything eine Reaktion auf den Klimanotstand war, co-geschrieben von V (ehemals Eve Ensler) und erzählt von Jane Fonda. • Unterdessen ist in dem West-End-Hit Hadestown die Hölle mit leeren Ölfässern übersät. Lesen Sie weiter...
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