Kevin Warsh möchte, dass die US-Fed weniger kommuniziert – aber hat er diese Idee wirklich zu Ende gedacht?
• Kevin Warsh, der neue Vorsitzende der US Federal Reserve, schlägt eine bedeutende Änderung der Kommunikationsstrategie vor, indem er die Häufigkeit und Art der öffentlichen Erklärungen der Fed reduzieren will. • Der Plan sieht vor, die sogenannte „Forward Guidance“ abzuschaffen – eine Praxis, mit der zukünftige Zinsentscheidungen gegenüber der Öffentlichkeit und den Finanzmärkten signalisiert werden. • Kritiker argumentieren, dass eine Verschleierung der geldpolitischen Reaktionsfunktion der Zentralbank die globalen Märkte verunsichern und die effektive Übertragung der Politik behindern könnte.
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