Untersuchung der New York Times enthüllt: US-ecuadorianischer Schlag zerstörte Milchviehbetrieb, kein Drogenhändler-Camp
• Ein gemeinsamer US-ecuadorianischer Militärschlag am 6. März, der auf ein angebliches Trainingslager von Narco-Terroristen abzielte, zerstörte laut einer Untersuchung der New York Times tatsächlich einen Milchviehbetrieb im abgelegenen ecuadorianischen Dorf San Martín im Amazonas-Regenwald. • Verteidigungsminister Pete Hegseth veröffentlichte ein Video des Angriffs im Internet mit der Behauptung, die USA würden „Narco-Terroristen an Land bombardieren“, doch Anwohner berichteten, dass ecuadorianische Soldaten bereits drei Tage zuvor mit Hubschraubern eingetroffen waren, Landarbeiter verhört und geschlagen sowie Gebäude in Brand gesetzt hatten, bevor die Bombardierung erfolgte. • Die Alliance for Human Rights, eine ecuadorianische Koalition, reichte aufgrund des Vorfalls eine 13-seitige Beschwerde bei den ecuadorianischen Behörden und den Vereinten Nationen ein, was ernsthafte Fragen über zivile Opfer und das militärische Verhalten während der Operation aufwirft.
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