Ein kontroverser Schritt, den Iran-Krieg als zwei separate Kampagnen einzustufen, wird als Versuch kritisiert, die Opferzahlen zu minimieren. Außerdem: Die Geschichte des Mannes, der nach einer lebensrettenden Hundeaktion eine Tierrettungsstation gründete.
Guten Morgen. Ein kontroverser Schritt des Pentagons, Opfer im Iran-Krieg als bei „Overseas Operations“ (Übersee-Operationen) gefallen umzuklassifizieren, wird von US-Militärveteranen als Zeichen des Respektlosen gegenüber den Toten gewertet.
Michael E Smith, ein pensionierter US-Konteradmiral, der Kampfeinsätze im Irak, in Bosnien und im Kosovo absolvierte, sagte: „Das ist eine ungeheure Respektlosigkeit gegenüber den Familien. Zu behaupten, sie seien nicht infolge des Krieges gestorben – oh, es waren nur Übersee-Operationen – ist einfach lächerlich.“
Welche Änderungen hat das Verteidigungsministerium vorgenommen? Das Defense Casualty Analysis System (DCAS), eine Militärdatenbank zur Darstellung von Verlusten, führte eine neue Opferkategorie mit der Bezeichnung „Overseas Operations“ für getötete und verwundete Personen „ab dem 7. Juli“ ein. Damit wird die Zählung vom Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran effektiv in zwei verschiedene Kampagnen aufgeteilt.
Wie rechtfertigt die Regierung diese Änderung? Der War Powers Act von 1973 verpflichtet den Präsidenten, Militäroperationen innerhalb von 60 Tagen zu beenden, sofern der Kongress keine Verlängerung genehmigt, was nicht geschehen ist. Die Trump-Administration hat argumentiert, dass der Waffenstillstand mit dem Iran im April die Zeituhr für den ersten Zeitraum des Konflikts am 1. Mai angehalten habe. Die separate Opferzählung ab dem 7. Juli folgt dieser Interpretation. Weiterlesen...
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