Wissenschaftler entdecken verborgenen Prozess in der Arktis, der das zukünftige Klima der Erde durch Veränderung der Wolkendecke prägen könnte
- Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der University of Birmingham hat einen bisher unbekannten natürlichen Prozess entdeckt, der die Anzahl wolkenbildender Partikel in der arktischen Atmosphäre erheblich erhöht.
- Die in Nature Geoscience veröffentlichte Studie liefert den ersten realweltlichen Beleg dafür, dass die Schnittstelle zwischen Meereis und dem offenen Ozean eine Hauptquelle für diese Partikel darstellt.
- Diese Entdeckung ist von entscheidender Bedeutung, da sich die Arktis in den letzten 40 Jahren dreimal schneller erwärmt hat als der globale Durchschnitt und somit hochsensibel auf atmosphärische Veränderungen reagiert.
- Die Ergebnisse legen nahe, dass diese Partikel das zukünftige Klima der Erde prägen könnten, indem sie die Wolkendecke verändern, was wiederum beeinflusst, wie viel Sonnenstrahlung reflektiert oder absorbiert wird.
Quellen und Zitate
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