Schlagen Trumps offensichtlichste autoritäre Schritte nach hinten los? | Jan-Werner Müller
• Der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller analysiert, ob Donald Trumps autoritäre Strategien, wie die Priorisierung persönlicher Loyalität gegenüber fachlicher Kompetenz, kontraproduktiv werden. • Der Autor hebt das Risiko hervor, dass spezifische Skandale, wie das „Reflecting Pool-Desaster“, sich zu breiteren Symbolen einer Regierungs-Korruption entwickeln könnten, ähnlich wie eine Vertuschung von Kindesmissbrauch das Image von Viktor Orbán beschädigte. • Diese Dynamik schafft einen kritischen Zielkonflikt für angehende Autokraten, da die Forderung nach totaler Ergebenheit und die öffentliche Leugnung von Wahlergebnissen zwar die Macht konsolidieren kann, jedoch häufig die funktionale Kapazität der Regierung beeinträchtigt.
theguardian.com