Organisatoren der Mahnwache am Tiananmen-Platz in Hongkong wegen „Anstiftung zur Subversion“ verurteilt
• Lee Cheuk-yan und Chow Hang-tung – Führungspersönlichkeiten der Hong Kong Alliance – wurden unter einem Nationalen Sicherheitsgesetz aus dem Jahr 2020 angeklagt. • Zwei Hongkonger Aktivisten, die die jährlichen Mahnwachen zum Gedenken an das tödliche chinesische Tiananmen-Massaker von 1989 organisierten, wurden wegen „Anstiftung zur Subversion“ für schuldig befunden. Der Fall wurde weithin als Beispiel für die Erosion der Meinungsfreiheit in der chinesischen Stadt kritisiert. • Der 69-jährige Lee Cheuk-yan und die 41-jährige Chow Hang-tung hätten „andere Personen dazu angestiftet, Handlungen mit ungesetzlichen Mitteln zu organisieren, zu planen, zu begehen oder daran teilzunehmen, mit dem Ziel, die Staatsgewalt zu untergraben“, hieß es in einer an Reporter ausgehändigten Pressemitteilung.
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