ANALYSE | 80 Menschen starben beim Versuch, Ceuta zu erreichen. In Europa könnte die Politik die Tragödie überschatten
• Ungefähr 80 Menschen starben in der vergangenen Woche bei einem Massenversuch, die Grenze von Marokko in die spanische Enklave Ceuta zu überqueren. • EU-Politiker, beeinflusst von rechtsextremen Fraktionen, haben ihren Fokus darauf verlagert, Spanien für die Sicherheitslücke verantwortlich zu machen, anstatt die humanitäre Tragödie zu thematisieren. • Das Ereignis verdeutlicht eine wachsende ideologische Kluft in Europa, wobei Spaniens Programm zur Legalisierung von 500.000 irregulären Migranten den restriktiven Grenzpolitiken von Italien, Dänemark und den Niederlanden gegenübersteht.
cbc.ca