Dienstag-Briefing: Der Aufstieg von Palantir – und warum so viele gegen seine Rolle im britischen Staat sind
Im heutigen Newsletter: Die Software wird überall eingesetzt, von Gesundheitsdiensten bis hin zu Militärs. Doch Kontroversen und Kritik an dem 375-Milliarden-Dollar-Unternehmen führen dazu, dass sich einige fragen, ob Palantir zu mächtig ist. Guten Morgen. Die Geschichte um Peter Mandelson nimmt ihren Lauf. Peter Walker erklärt hier, was in der neuesten Veröffentlichung von Dokumenten enthalten ist, und Henry Dyer wirft einen Blick auf die wichtigsten Unterlagen, die in den jüngsten Offenlegungen fehlen. Aber heute behandeln wir eine weitere große Geschichte – Palantir. Kaum ein Unternehmen sorgt für mehr Kontroversen als Palantir. Seit der Pandemie ist das US-Datenanalyseunternehmen rasant gewachsen und nutzt seine KI-gestützte Software, um für Kunden weltweit Ordnung in unüberschaubare Datensätze zu bringen. Für den NHS analysiert es Patientenakten; für das US-Militär konzentriert es sich auf Ziele im Iran. Die Produkte von Palantir sind weit verbreitet, und das Unternehmen wird nun mit 375 Milliarden Dollar bewertet. • Britische Politik | Dokumente belegen, dass Peter Mandelson sensible Sicherheitsbriefings über die Arbeit des Foreign Office erhielt und Gespräche mit dem Chef des MI6 führte, bevor er den Prozess der erweiterten Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen hatte. • Ukraine | Russische Luftangriffe auf große ukrainische Zentren, darunter Kiew, Dnipro und Charkiw, haben bis Dienstagfrühmorgen mindestens fünf Menschen getötet und Dutzende verwundet, teilten Behörden mit. • Umwelt | Mehr als eine Million Arbeitsplätze, höhere Löhne und fast eine halbe Billion Pfund an geplanten Investitionen – die grüne Wirtschaft Großbritanniens schreitet voran, so eine Studie der führenden Wirtschaftsorganisation des Landes. • US-News | Donald Trump überlegt neu, ob er weiterhin auf einen 1,8-Milliarden-Dollar-Fonds zur Entschädigung seiner Verbündeten drängen soll, wie eine mit seinen Überlegungen vertraute Person sagte, während das Justizministerium das Programm pausierte, um einer Gerichtsanordnung zu entsprechen. • Britische News | Sir Alan Bates erklärte, dass die Programme zur Entschädigung von Postmitarbeitern im Zusammenhang mit dem Horizon-IT-Skandal ein „völliges Desaster“ gewesen seien und die Regierung nicht in deren Durchführung involviert sein sollte. Weiterlesen...
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