Ungarische Polizei genehmigt Budapest Pride – ein Bruch mit der Orbán-Ära
• Die politische Kehrtwende erfolgt, nachdem die rechtsextrem-nationalistische Regierung im April nach 16 Jahren an der Macht abgewählt wurde. • Die Polizei in Ungarn hat bekannt gegeben, dass die Pride-Parade im nächsten Monat in Budapest stattfinden darf. Dies signalisiert eine Umkehr zum Vorjahr, als die Behörden versuchten, die Veranstaltung auf Anweisung der Regierung des rechtskonservativen ehemaligen Premierministers Viktor Orbán zu blockieren. • Der Marsch des letzten Jahres sorgte weltweit für Schlagzeilen, nachdem Orbáns Fidesz-Partei eine Gesetzgebung unterstützt hatte – die erste ihrer Art in der jüngeren Geschichte der EU –, die eine Rechtsgrundlage für das Verbot von Pride-Events schuf, wobei ein weithin kritisierter Bedarf zum Schutz von Kindern angeführt wurde.
theguardian.com