Kann Ungarns Magyar seine Reformversprechen einlösen und die Beziehungen zur EU wiederherstellen?
Die neue Führung des Landes hat zugesagt, die jahrelangen demokratischen Rückschritte rückgängig zu machen, doch sie muss schnell handeln.• Möchten Sie „This Is Europe“ in Ihrem Postfach erhalten? Melden Sie sich hier an.Unter blauem Himmel jubelten am Samstag die Menschenmengen, als die EU-Flagge nach langer Abwesenheit an der Fassade des ungarischen Parlaments gehisst wurde. Es war ein kraftvolles Symbol an dem Tag, an dem Péter Magyar zum Premierminister von Ungarn ernannt wurde, mit der Erklärung, dass die Ungarn seiner Partei ein Mandat erteilt hätten, ein „neues Kapitel“ in der Geschichte des Landes aufzuschlagen und das System zu ändern.Die neue Regierung, die als erfahrenes technokratisches Team angesehen wird, signalisierte sofort ihre neue Ausrichtung. „Ungarns Platz ist in Europa; natürlich, fest und ohne Frage“, sagte die designierte Außenministerin Anita Orbán. Kurz darauf hob Ungarn sein langjähriges Veto gegen Sanktionen gegen gewalttätige israelische Siedler auf – ein Zeichen dafür, dass es nicht länger außerhalb des EU-Mainstreams stehen will. Weiterlesen...
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