Schweden rühmt sich seiner Gleichberechtigung – warum wächst dann die politische Geschlechterkluft?
Im Vorfeld der Parlamentswahlen zeigt eine Umfrage, dass doppelt so viele Männer wie Frauen die rechtsextremen Sweden Democrats unterstützen. Die eine Seite wird von Schwedens erster Premierministerin, Magdalena Andersson, angeführt und verspricht kleinere Schulklassen, mehr Wohnraum und kostenlose Zahnbehandlungen für junge Menschen. Die andere, unter der Führung von Jimmie Åkesson, hat neonazistische Wurzeln und verspricht Steuersenkungen, eine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie die Einstufung von „Anti-Schwedentum“ als Hasskriminalität. Vor den schwedischen Generalwahlen im September liegen die Sozialdemokraten und die Sweden Democrats in den Umfragen auf den ersten beiden Plätzen und werden voraussichtlich gemeinsam mehr als 50 % der Stimmen gewinnen. Weiterlesen...
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