Arbeitsangebot während Abschwüngen: Der fehlende Kausalitätstest in der monetären Transmission
• Eine neue Studie untersucht den sogenannten „Added-Worker-Effekt“, bei dem Haushalte das Arbeitsangebot während wirtschaftlicher Abschwünge erhöhen, um Einkommens- und Sicherheitsverluste zu kompensieren. • Die Forschung zeigt, dass Rezessionen die Erwerbsbeteiligung verheirateter Frauen um etwa 0,93 Prozentpunkte steigern können, da Zweitverdiener in den Markt eintreten. • Die Ergebnisse heben eine kritische Kausalitätslücke hervor und legen nahe, dass Arbeitsmarktreaktionen eine Form der privaten Absicherung der Haushalte sein könnten und nicht zwangsläufig ein direktes Ergebnis der geldpolitischen Straffung durch Zentralbanken sind.
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